Feuerungskontrollen

Öl/Gas Kontrolle

Öl-, Gasheizungen oder Holzfeuerungen müssen einer regelmässigen Kontrolle unterzogen werden. Dabei unterscheidet man folgende obligatorische Kontrollarten:

Die Erst- oder Abnahmekontrolle von neuen oder sanierten Anlagen ist vergleichbar mit einer Garantieabnahme. Sie wird ausschliesslich durch einen amtlichen Feuerungskontrolleur durchgeführt und stellt sicher, dass die Anlage korrekt arbeitet und die Emissionsgrenzwerte nach der Luftreinhalteverordnung (LRV) eingehalten werden.

Die Routinekontrolle findet alle zwei Jahre statt und wird durch einen amtlichen Feuerungskontrolleur oder durch eine anerkannte Fachfirma durchgeführt. Werden bei der Überprüfung Überschreitungen der Emissionsgrenzwerte gemessen, ist eine Nachregulierung und Nachkontrolle der Anlage durch eine anerkannte Fachfirma notwendig. Beanstandete Feuerungen müssen innert 30 Tagen  nachreguliert werden, so dass die Grenzwerte nach LRV wieder eingehalten werden.

Kann die Anlage nicht mehr einreguliert werden, wird eine Sanierungsverfügung ausgestellt.


Holzfeuerungskontrolle

Bei den Holzfeuerungen spricht man von einer Sichtkontrolle.

Auch diese Kontrolle erfolgt alle zwei Jahre und wurde im Februar 2016 im Kanton Glarus obligatorisch. Sie kann vom Kaminfeger (mit Zulassung zur Holzfeuerungskontrolle) oder vom zuständigen Gemeinde-Feuerungskontrolleur durchgeführt werden. Bei der visuellen Kontrolle werden die Asche, das Brennstofflager und die Holzfeuerungsanlage kontrolliert. Zudem erhalten die Anlagenbetreiber nützliche Tipps für den korrekten Betrieb ihrer Holzfeuerung.

Die Holzfeuerungskontrolle trägt dazu bei, dass nur naturbelassenes Holz und keine belasteten Hölzer oder Abfälle verbrannt werden, denn kleine Holzfeuerungen stossen einen bedeutenden Anteil an Feinstaub und anderen Schadstoffen aus.